Arbeitskräfte 4.0 – Die neue Tech-Workforce

Ubimax, 20.12.2019

Wer nimmt uns eigentlich unsere Jobs weg? Ohne dramatisch klingen zu wollen oder Angst zu schüren, gibt es klare Hinweise darauf, dass die Belegschaft der Zukunft robotergestützt und autonom sein wird. In industriellen Arbeitsbereichen werden bereits heute vermehrt Jobs automatisiert, die bisher von Menschen ausgeführt wurden. Aufgrund des Fachkräftemangels klingen diese Warnsignale nicht so besorgniserregend. Irgendwer muss die Arbeit ja schaffen, wenn sich weniger Menschen als je zuvor in spezialisierten Handwerksberufen ausbilden lassen. Unsere digitalen Kollegen machen ihren Job dabei sehr gut und arbeiten so, dass der Mensch eigentlich nicht mithalten kann. Sie können rund um die Uhr arbeiten, werden nicht krank und müssen nicht aus familiären Gründen zu Hause bleiben. Doch es gibt Möglichkeiten für Menschen, mit Robotern in Bezug auf Effizient, Genauigkeit und Sicherheit mitzuhalten.

Keine Science-Fiction-Cyborgs mehr

Maschinen in Fabriken und automatisierten Produktionslinien ersetzen anstrengende Handarbeit und können nahtlos in die digitalen Systeme einer Anlage integriert werden. So wird der Überblick über Bestand, Verpackung und Produktion permanent nachvollziehbar. Da der menschliche Arbeiter um Schnelligkeit, Genauigkeit und mit IoT-Geräten konkurrieren muss, haben Produktionsstätten weltweit damit begonnen, Cyborgs zu schaffen. Nun, nicht im traditionellen Sinne, jedoch verwenden Firmen Datenbrillen und andere Wearables, um ihre Mitarbeiter wettbewerbsfähig, wertvoll und arbeitsfähig zu halten. Obwohl es so scheinen mag, dass wir Robocop (1987) oder einen Sechs-Millionen-Dollar-Mann (1973) erschaffen, ist der Smart-Glass-Assistent eher vergleichbar mit Brillen, die in Filmen wie Kingsman (2014 & 2017) gezeigt werden, in denen die Spione Zugang zu Text und Bildinformationen, Dokumentation, Video-Sharing und Integration in andere Computersysteme haben. Sie müssen kein Spion sein, um diese smarten Geräte zu erhalten. Über 300 etablierte Kunden weltweit haben bereits Datenbrillen mit Ubimax-Softwarelösungen für industrielle Prozesse verwendet. Sie werden also nicht die erste Person sein, die es ausprobiert! Als bereits etablierte Lösung zur Verbesserung der Arbeitsleistung sind Wearable-Lösungen die Zukunft und Teil der schnell wachsenden Industrie 4.0.

Robot and Human Fistbump

Die verbesserte und erweiterte Belegschaft
Durch die Verwendung von Datenbrillen haben die Arbeiter den Vorteil, dass sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Montage, Inspektion oder Kommissionierung zeitrelevant und ortunabhängig erhalten. Mitarbeiter können in ihrem Sichtfeld digital übertragene Informationen, Bilder und Videos einsehen, welche sie bei ihren Aufgaben unterstützen. Dies hilft, neue Mitarbeiter auszubilden und schneller auf das benötigte Fachniveau zu bringen, und Facharbeitern, weniger erfahrende Mitarbeiter durch Remote-Supportaufnahmen mit interaktivem Video-Sharing anzuleiten. Der Wissenstransfer kann von verschiedenen Standorten aus erfolgen, was Firmen Zeit und Geld spart. Die Fehlerbehebung oder Dokumentation kann durch Video- und Fotoaufnahmen sowie durch Sprach-zu-Text Notizen erfolgen. Alle Informationen, die mit diesen smarten Geräten gescannt und dokumentiert wurden, können für zukünftige Berichte auf den Hauptcomputer hochgeladen werden. Durch die Verwendung von Wearables und freihändigen Datenbrillen werden die Arbeiter zu einer besseren Version ihrer selbst.

Das folgende Video demonstriert, wie Ubimax-Lösungen Arbeitern dabei unterstützt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Immer einen Schritt voraus sein
Durch die Verwendung von Wearables bleiben die Mitarbeiter unentbehrlich und konkurrenzfähig zu Robotern. Menschliche Arbeiter werden immer bestimmte kognitive Möglichkeiten besitzen, die ihre vollständig digitalen Kollegen nicht haben werden, wie zum Beispiel Intuition oder Empathie. Dennoch eignet sich die Verstärkung der Arbeitskräfte mit Wearable-Lösungen, um die Beschäftigung von Mitarbeitern und den Erfolg von Unternehmen zu sichern. Durch das Einbeziehen von menschlichen Arbeitern in den digitalen Bereich werden Unternehmen feststellen, dass ihre „Cyborg-Mitarbeiter“ nicht nur produktiv, sondern auch glücklich über die Arbeitsplatzsicherheit sind, sowie über die Möglichkeit, coole neue Technologien einzusetzen.