5 Schritte zum Einsatz von Datenbrillen im Unternehmen

Ubimax, 17.12.2019

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu und wir blicken zufrieden auf die vielen Kunden zurück, denen wir in diesem Jahr helfen konnten, ihre Effizienz durch den Einsatz von Datenbrillen zu steigern. Denken Sie ebenfalls darüber nach, wie Sie Wearable Computing in ihrem Unternehmen implementieren können? Dann lesen Sie hier, welche fünf Schritte Sie dabei beachten sollten.

Die Nerven liegen blank und die Resignation ist einem ins Gesicht geschrieben – beim Schrankaufbau verzweifeln viele immer wieder an der undurchsichtigen Bedienungsanleitung oder fehlenden Schrauben. Diese Problematik gilt allerdings nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern insbesondere auch in Industriehallen. Hier können Datenbrillen helfen! Die sogenannten Head Mounted Displays (HMD) zeigen Arbeitern detailliert, welche Maschine mit welchem Werkzeug wie zu bearbeiten ist, visualisieren zudem jeden Arbeitsschritt und ermöglichen dabei durchgängige Handfreiheit. Diese gravierenden Vorteile lassen den Markt für Wearable Computing momentan gewaltig wachsen. Wir haben die fünf wichtigsten Schritte zum Einsatz von Datenbrillen im Unternehmen zusammengefasst:

Phase 1: Planung

Zunächst sollten Unternehmen, die mit dem Gedanken spielen Datenbrillen oder andere Wearables einzusetzen, geeignete Anwendungsfälle identifizieren. Wo können sie die Brillen einsetzen, was bringt es und welche Unterstützung erhalten Mitarbeiter dadurch? Hier beraten spezialisierte Unternehmen, z.B. in Form von ein bis drei Workshops vor Ort. Im Anschluss sollten die Projektverantwortlichen eine unternehmensspezifische Wearable-Computing-Roadmap erstellen, die den Ablauf der Einführung und der zu erreichenden Ziele skizziert.

Phase 2: Auswahl der Hardware

In der zweiten Phase geht es um die Auswahl der geeigneten Hardware für die gewählten Szenarien. Generell lassen sich HMDs in vier verschiedene Klassen einteilen: man unterscheidet zwischen monokularen und binokularen, sowie see-through und non-see-through HMDs. Die Auswahl des jeweils „besten“ HMD-Typs hängt im besonderen Maße von der jeweiligen Applikation und dem zu unterstützenden Arbeitsplatz ab. Obwohl es zwar grundsätzlich „bessere“ und „schlechtere“ HMDs für ein gewähltes Anwendungsszenario gibt, gilt es, das am besten geeignete HMD immer im Rahmen einer Kosten- und Nutzenanalyse für den konkreten Fall zu bewerten.

Phase 3: Auswahl der Software

Die beste Datenbrille ist nutzlos, ohne die passende lokale Software. Auch bei der Wahl eines Anbieters für spezifische Softwarelösungen für HMDs und Wearable Computer müssen Unternehmen den für ihre Anforderungen passenden Partner finden. Auch die Entscheidung ob sie eine on-premise Variante, mit lokalen Servern, oder ein Cloud-basiertes Modell bevorzugen, wird meist in dieser Phase getroffen. Nur so können Anbieter ein Angebot erstellen und den nächsten Schritt - das Pilotprojekt - einläuten.

Phase 4: Pilotprojekt

In diesem Schritt werden die betroffenen Mitarbeiter und falls vorhanden, der Betriebsrat informiert und involviert. Hierbei sollten Unternehmen offen und transparent kommunizieren, Vorteile und Ideen darstellen sowie auf mögliche Fragen und Bedenken eingehen. Anschließend gilt es, Key-User für das Pilotprojekt zu gewinnen und die ausgewählten AR-Workflows für die Datenbrillen zu konfigurieren. Auch eine Integration in die bestehende IT-Systeme (WMS, ERP, EWS, PMS) sollte in dieser Phase des Projektes erfolgen. Zum Abschluss wird das Pilotprojekt durchgeführt und inklusive der Berechnung des ROI bzw. der Amortisationsdauer evaluiert.

Phase 5: Produktiver Einsatz

Ein positives Ergebnis des Pilotprojekts vorausgesetzt, erfolgt in dieser Phase der Rollout und die Implementierung der Lösung sowie das Training der weiteren Mitarbeiter. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, um die Zufriedenheit und Akzeptanz der neuen Lösung zu garantieren. Die Sicherstellung des reibungslosen Betriebes erfolgt ab jetzt durch einen kontinuierlichen Service & Support des Anbieters, der im Bedarfsfall auch noch „nachjustieren“ kann.

Sie haben Lust, Ihr eigenes AR-Projekt zu starten? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Hardware, welches Ubimax Produkt für Sie passen könnte und welches der nächste Schritt sein kann.