Wearables in the Spotlight - Oktober: Handscanner

Ubimax, 05.10.2018

Als weltweit führender Experte für Wearable Computing ist es nur selbstverständlich, dass es bei uns tagtäglich um Wearables geht. Deshalb stehen sie auch im Mittelpunkt unserer Blog-Serie „Wearables in the Spotlight“! Unabhängig von den Herstellern, Qualitätsurteilen oder anderen Präferenzen wollen wir in beliebiger Reihenfolge die Geräte unter die Lupe nehmen, mit denen unsere Kunden arbeiten und ihre Geschäftsprozesse optimieren.

Die Blog-Serie ist vor allem für die Leser perfekt, die unsere Leidenschaft für Wearables teilen.

Diesen Monat werfen wir einen genauen Blick auf gleich drei Geräte, die unsere Vision-Picking-Lösung xPick bei unseren Kunden perfekt ergänzen. Ein zentrales Ziel unserer Wearable-Computing-Lösungen ist es, die Hände der Arbeiter möglichst frei zu halten, sodass sie ungestört Tätigkeiten mit den Händen ausüben können. Mithilfe der Art von Handscannern, die im Mittelpunkt dieser Ausgabe stehen, erreichen wir ein hohes Maß an Flexibilität für unterschiedliche Logistikszenarien.

Socket Mobile DuraScan D750 1D / 2D

Gerätetyp | Barcode-Handscanner
Entwickler | Socket Mobile
Gewicht | 112,5 g

Mit dem DuraScan D750 bietet der amerikanisch Hersteller Socket Mobile einen Handscanner, der via Bluetooth mit einem Endgerät, wie beispielsweise einer Datenbrille, verbunden wird. Die Kopplung des Gerätes an die gängigen Betriebssysteme (iOS, Android oder Windows) wird unterstützt.

Beim Scannen selbst nutzt der D750 einen roten LED-Aimer. Dieses technologische Feature ist besonders für solche Einsatzorte interessant, in denen der Einsatz von Lasertechnologie verboten ist. Der 617 nm Red LED-Aimer scannt präzise und mit unterstützter Bewegungstoleranz, sodass kleinere Bewegungen mit der Hand die Scanqualität und -geschwindigkeit nicht einschränken. Ob es sich bei dem erfassten Barcode um 1D oder 2D handelt, ist egal – der D750 unterstützt beide Codeformate. Auch Fehler im Barcode, wie etwa kleinere Abnutzungsstellen oder schlechte Druckqualität, werden verziehen. Getätigte Scans, ob erfolgreich oder nicht, können je nach Konfiguration dem Anwender sowohl akustisch per Tonsignal als auch mittels haptischer Vibration bestätigt werden. Der leistungsstarke 1400 mAh Lithium-Ionen-Akku benötigt nach vollständiger Entladung sechs Stunden bis zur vollen Aufladung und versorgt den Scanner bei durchschnittlich einem Scan pro vier Sekunden mit ganzen 16 Stunden Akkulaufzeit – Zeit genug, um mehr als 14.000 Scans zu vollziehen.

KOAMTAC KDC 300

Gerätetyp | Barcode-Handscanner
Entwickler | KOAMTAC
Gewicht | 54 g

Der KOAMTAC KDC300 Barcode Scanner misst gerade mal 37x83x21 mm und bietet, neben seiner LED-basierten und hochpräzisen 1D- und 2D-Scanfunktion, einen 8 MB On-Board-Speicher. Dieser ermöglicht das elektronische Speichern von über 400.000 Codes. Über das integrierte Display können diese dann verwaltet werden. Mit dem Endgerät über Bluetooth verbunden, speichert der KDC300 zu den gescannten Codes auch den aktuellen Zeitstempel in Echtzeit.
Der 650 mAh Lithium-Ionen-Akku, welcher über eine UBS-Schnittstelle aufgeladen und bei Bedarf jederzeit ausgetauscht werden kann, deckt unter Hochleistungsbedingungen eine vollständige Arbeitsschicht ab.

Auch in Sachen Tragekomfort bietet KOAMTACs Scanner eine praktische Lösung: er kann in einem dafür vorgesehenen Handschuh auf dem Handrücken des Ausführenden platziert werden. So bleiben dem Arbeiter trotz manueller Scanvorgänge beide Hände zum Arbeiten frei. Scanvorgänge werden über einen Knopf am Handschuh über den Daumen gestartet. Der Handschuh ist sowohl für Links- als auch für Rechtshänder erhältlich. Durch das geringe Gewicht des Scanners und die Platzierung desselben über den Handschuh auf dem Handrücken ist durch die sehr gute Gewichtsverteilung auch ein langes Tragen ohne Komfortverlust möglich.

Zebra RS507

Gerätetyp | Barcode-Fingerscanner
Entwickler | Zebra
Gewicht | 121,4 g (Standardbatterie)

Knapp 120 g bringt Zebras RS507 Fingerscanner mit seiner Standardbatterie auf die Waage. Dabei misst er 29 x 53 x 74 mm. Die Koppelung mit dem Endgerät erfolgt über Bluetooth. Das Handling ist einfach: der Scanner wird mittels anpassungsfähigem Hartgummiuntersatz über Zeige- und Mittelfinger gestreift. Per Seitentaste wird der Scanvorgang über Betätigung mit dem Daumen gestartet, wobei die Halterung über das verbaute Drehlager problemlos beidhändig genutzt werden kann. Vorteil: freie Hände trotz eines externen Bestätigungsgerätes.

Ausgestattet mit einem 624 MHz Mikroprozessor und einem 655 nm Laser scannt und erkennt der RS507 Barcodes im Sekundenbruchteil, wobei sowohl 1D- als auch 2D-Codes unterstützt werden. Dabei bietet der Scanner eine vergleichsweise hohe Scanreichweite. Codes des Types Code 93 beispielsweise werden bei einer Größe von 20 mil aus bis zu 62,5 cm erkannt, größer skalierte Barcodes auch aus deutlich größerer Distanz. Bei durchschnittlichen vier Sekunden zwischen jedem Scan bewältigt der 970 mAh Lithium-Ionen-Akku bei kontinuierlicher Benutzung 20 volle Betriebsstunden – das entspricht ca. 18.000 Scans.

Strapazierfähig, intuitiv, unkompliziert, komfortabel.

Sowohl der Socket Mobile D750 als auch der Zebra RS507 bieten überzeugend industrietaugliches Design und wurden auf Sturzsicherheit (1,5-1,8 m), extreme Resilienz bei Temperaturschwankungen (-20°C bis 60°C inkl. Batterie) und Resistenz gegen Flüssigkeiten (IP54 Versiegelung) getestet.
In Anbetracht des internen Speichers und der vielfältigen elektronischen Funktionen des KOAMTAC KDC 300 fällt dieses Modell etwas weniger robust aus, hält im Einsatz Temperaturschwankungen von 0-45°C, Stürzen aus 1,2 m und einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 85% (nicht kondensierend) trotzdem problemlos stand.

Jeder dieser drei vorgestellten Geräte bringt je nach Anwendungsfall seine Vorteile optimal in Einklang mit Ubimax Frontline. Bei der Wahl des passenden Scanners spielen Faktoren wie beispielsweise Scanfrequenz, Beschaffenheit der zu scannenden Güter und Entfernungen von Barcodes eine Rolle. Wird keine hohe Scanfrequenz gefordert, so bringt der Socket Mobile D750, welcher per ausziehbarem Band am Gürtel oder um den Hals getragen werden kann, den Vorteil der kompletten Freihändigkeit mit sich. Bei hohen Scanfrequenzen hingegen bieten der KOAMTAC KDC 300 und der Zebra RS507 dank des Tragens direkt an der Hand schnelles Scannen ohne Umgreifen.

Ganz allgemein eignet sich natürlich die in die Smart Glass integrierte Kamera zum Erfassen von Codes. Handelt es sich jedoch um schwer erreichbare Entnahme- und Ablagepositionen, wie etwa Barcodes in unmittelbarer Bodennähe oder in großer Höhe, so bieten externe Scanner eine deutliche Verbesserung in Sachen Ergonomie und Effizienz, da man sich weder besonders tief bücken noch weit strecken muss.

Kommunikation ist alles.

Bei einem Scanvorgang entscheidet der gekoppelte Client eigenständig, ob der Vorgang korrekt oder inkorrekt ausgeführt wurde. Die Information darüber bezieht der Client über Wi-Fi vom Frontline Command Center, welches wiederum mit dem Enterprise-Ressource-Planning- oder Warehouse-Management-System kommuniziert. Das entsprechende Feedback wird dann unmittelbar auf der Smart Glass visualisiert.

Jeder Scanner bietet seine eigenen Vorteile und die Entscheidung, welches Modell in Verbindung mit Ubimax Frontline optimal in einen Anwendungsfall passt, hängt von vielen Faktoren ab. Hier stehen wir unseren Kunden mit Rat, Tat und jahrelanger Anwendungserfahrung zur Seite – fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne!