Smarter Arbeitsalltag und Überseestadtflair

Julia Widmer, 23.08.2018

Wer meint, dass Studierende in ihren Semesterferien auf der faulen Haut liegen, hat sich bei Anna, Astrid, Esther und Florian getäuscht. Im Rahmen des Praxis Sommercamps verbrachten die vier Studierenden der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Universität Bremen drei Wochen ihrer wohlverdienten vorlesungsfreien Zeit bei Ubimax.

Das Sommer Camp ist ein Kooperationsprogramm zwischen der Universität und lokalen Unternehmen, mit dem Ziel, Studierenden einen Einblick in den Arbeitsalltag unterschiedlichster Branchen zu ermöglichen. Ubimax war bereits zum zweiten Mal als Partnerunternehmen dabei und hieß die engagierte Studierendengruppe im Open Office Büro im Schuppen 2 am Europahafen willkommen.

Der vielfältige Projektalltag bringt neben spannenden Aufgaben auch Hürden mit sich. Die kontinuierliche Verbesserung von Prozessabläufen ist Priorität bei Ubimax, um den mehr als 200 Kunden rund um den Globus gerecht zu werden. Während des Praxis Sommer Camps erhielten die vier Studierenden wertvolle Einblicke in interne Unternehmensstrukturen und lernten in qualitativen Interviews mit Projektmanagern, Customer Success Managern und Entwicklern Interessantes über Wearables, Pilot-Implementierungen und Projektskalierung.

Lesen Sie im Folgenden, was die Studierenden motiviert, wie sie bei Ubimax gelandet sind, was ihnen besonders gut an der Projektarbeit gefallen hat und wie ihre Betreuer Lennard Buning, Customer Success Manager und Dr. Frank Lampe, Senior Vice President Marketing bei Ubimax zum Austausch mit den Fachkräften von morgen stehen.

Julia: Hallo ihr vier! Schön, dass ihr bei uns gelandet seid. Warum habt ihr euch gerade für Ubimax entschieden?

Florian: Ubimax ist ein interessanter, junger Player in der Technologiebranche. Ich war besonders neugierig auf Einblicke in technologische Entwicklungen in den Bereichen Augmented Reality und Wearable Computing. Ich verfolge die Entwicklungen in Industrie 4.0 schon länger und war daher besonders interessiert daran mehr über das Potenzial von Smart-Glasses insbesondere im Produktions- und Logistiksektor zu erfahren.

Astrid: Auch wenn die Auswahl an Unternehmen dieses Jahr sehr groß war, stand meine Priorisierung für mich schnell fest. Die Analyse und Optimierung von Projektabläufen im internationalen Kontext klang von Beginn an sehr spannend für mich.

Julia: Ihr studiert alle Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt internationales Management, Marketing und Entrepreneurship (IEM). Was hat euch an dem Projekt bei Ubimax angesprochen?

Anna: In Hinblick auf unsere Schwerpunktwahl IEM ist Ubimax gerade deswegen interessant, da sich sowohl das Unternehmen, als auch der Markt in ständiger Entwicklung befinden. Die Inhalte des Ubimax Projektes wie Wachstum, Strukturierung und Marktpositionierung geben uns die Möglichkeit, viele Aspekte unseres Studiums live in der Praxis zu erleben.

Julia: Was nehmt ihr aus eurer Zeit bei Ubimax mit?

Esther: Vor allem nehmen wir aus der Zeit bei Ubimax mit, dass das Arbeiten im Team dann deutlich effizienter funktioniert als Einzelarbeit, wenn Herausforderungen gemeinsam begegnet und sachlich diskutiert werden. Wir haben uns gegenseitig inspiriert, voneinander gelernt, aber auch kritisiert und sind letztendlich zusammen zu einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis gelangt.

Astrid: Bei Ubimax habe ich eine ganz neue Unternehmensstruktur und -kultur kennen lernen dürfen. Es ist schön zu sehen, dass es neben der eher traditionellen Unternehmensstruktur, die ich durch meine Ausbildung zur Bankkauffrau gewohnt war, auch andere, progressivere Richtungen gibt. Ich habe unsere drei Wochen im Schuppen 2 sehr genossen.

Julia: Frank und Lennard, Ubimax war bereits zum zweiten Mal als Partnerunternehmen dabei. Was macht die Veranstaltung für euch besonders wertvoll?

Frank: Wir haben dieses Jahr vier junge, erfrischende Menschen kennengelernt, die sich im Rahmen unseres internen Projektes mit viel Elan und eigenen Ideen an die Umsetzung gemacht haben. Im Summer Camp, wie auch im echten Geschäft gilt, dass der Projekterfolg maßgeblich von der Vorbereitung des Projektes und der kontinuierlichen Betreuung, in unserem Fall, der Studierenden, abhängt. Dies spiegelt sich dann auch in der Zufriedenheit der Teilnehmer und der Qualität der Ergebnisse wider. Und ich kann mit Überzeugung sagen, dass beide Bereiche zur gegenseitigen Zufriedenheit erfüllt wurden. Ich möchte an dieser Stelle auch den universitätsinternen Organisatoren danken. Den Austausch mit den Fachkräften von morgen wahrzunehmen sollte bei jedem Unternehmen ganz oben auf dem Projektplan stehen.

Lennard: Wir hatten eine spannende Zeit mit den Studierenden, die uns noch spannendere Ergebnisse lieferten – ein voller Projekterfolg. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!