Wearables in the Spotlight - Juni: Glass Enterprise Edition

Ubimax, 13.06.2018

Als weltweit führender Experte für Wearable Computing ist es nur selbstverständlich, dass es bei uns tagtäglich um Wearables geht. Deshalb stehen sie auch im Mittelpunkt unserer neuen Blog-Serie! Unabhängig von den Herstellern, Qualitätsurteilen oder anderen Präferenzen wollen wir in beliebiger Reihenfolge die Geräte unter die Lupe nehmen, mit denen unsere Kunden arbeiten und ihre Geschäftsprozesse optimieren.

Die Blog-Serie ist vor allem für die Leser perfekt, die unsere Leidenschaft für Wearables teilen. Jeden Monat stellen wir ein neues Modell vor: von Smart Brillen über Smart Watches bis hin zu Bestätigungsgeräten.

Ubimax arbeitet bereits seit fünf Jahren mit X zusammen. X begann Mitte 2011 mit der Entwicklung des Glass-Prototypen - damals noch offiziell als Google Ableger - und brachte 2014 die Glass Explorer Edition (Glass XE) auf den Markt - besser bekannt als Google Glass. Ursprünglich für den Verbrauchermarkt entwickelt, wurden die Vorteile der Datenbrille für den Einsatz im Unternehmensumfeld schnell deutlich.

Gerätetyp | Monokulare Datenbrille
Erscheinungsjahr | 2017
Hersteller | X - The Moonshot Factory
Gewicht | 43 Gramm
Was macht sie besonders | Überzeugender Formfaktor: sehr leicht

Den Unternehmensmarkt im Blick

Um die erste Generation von Glass zu verbessern und auf den industriellen Einsatz anzupassen, startet X das interne Programm „The Enterprise Lighthouse Program“, in dem Ubimax (seit den Anfängen) einer der Partner ist. Nach etlichen Tests und Verbesserungen, die auch das Feedback der Anwender miteinfließen ließen, präsentierte X im Sommer 2017 offiziell die Glass Enterprise Edition.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell wurde die Glass Enterprise Edition (Glass EE) speziell für den industriellen Einsatz entwickelt. Abgesehen von der modifizierten Kamerafunktion und der verlängerten Akkulaufzeit kam die große Veränderung mit der Möglichkeit, die Datenbrille auch in Kombination mit Sicherheits- oder Sehstärkenbrillen zu tragen: Der am Scharnier des Rahmens sitzende Knopf kann verwendet werden, um das Elektronikteil, auch Glass Pod genannt, vom Rahmen zu lösen und so an einem anderen Modell zu verbinden.

Im Kern der Glass EE sitzt eine Intel Atom® CPU. Bluetooth LE und HID sowie Wi-Fi sind Konnektivitätsvarianten. Diese ermöglichen den einfachen Anschluss an externe Scanner und Smart Watches sowie externe Datenquellen, die die Ubimax Frontline Lösungen ergänzen. Eine weitere Modifikation, die sich auf die Anwendung im Unternehmen konzentrierte, ist die Umstellung von einem Mikro-USB auf einen magnetischen Anschluss. Da sich die Glass Träger durch diese Neuerung nicht mehr mit festsitzenden Kabeln an externen Objekten verfangen können, wird die Arbeitssicherheit erhöht.

Wie bei vielen anderen Hardware-Herstellern ist die Akkulaufzeit ein entscheidender Faktor für das Team von X. Der Akku der Glass Enterprise Edition lädt mit 780mAh und hält bei voller Kapazität etwa drei Stunden. Bei Anschluss eines externen Akkus verlängert sich die Akkulaufzeit auf eine volle Arbeitsschicht, wodurch eine Unterbrechung des normalen Arbeitsablaufs vermieden wird.

Benutzerfreundlicher Formfaktor

Der größte Vorteil für die Nutzer der Glass EE ist das geringe Gewicht der Brille, das es ihnen ermöglicht, sie während einer ganzen Arbeitsschicht zu tragen. Mit einem Gewicht von ca. 43 Gramm – nicht viel mehr als eine Sehstärkenbrille – sitzt die Glas EE bequem auf jeder Nase.

Nutzer können mit dem Glas entweder über Sprachbefehle oder über das Touchpad an der Seite des Glass Pod interagieren. Während das Touchpad bei der Explorer Edition lediglich am hinteren Ende des Glass Pod integriert war, läuft das Touchpad der Enterprise Edition über die gesamte Länge. Dies ist nicht nur ein technisches Gimmick, sondern ergänzt die gewohnte Streichgeste und macht sie damit noch benutzerfreundlicher.

Ubimax Frontline und Glass

Ubimax hat das Potenzial der Glass Technology sehr früh erkannt und mit der Entwicklung von spezifischer Software für den Unternehmensgebrauch begonnen. 2015 gewann Ubimax eine von SAP und Google gesponserte Ausschreibung für die Entwicklung der innovativsten Unternehmensanwendung auf Glass. Für diesen Zweck hat Ubimax xPick – die Lösung für manuelle Kommissionierung, Sortierung und Inventur sowie den Warenein- und -ausgang – unter Verwendung der SAP HANA Cloud Platform, SAP Mobile Platform, Java Tools und Glass Explorer Edition implementiert. Ubimax setzte sich gegen mehr als 70 Einreichungen durch und erhielt als Gewinner der SAP und Google Glass Challenge die Freigabe, Zertifizierung und Markteinführung von SAP und Glass at Work.

Die Glass Enterprise Edition ist eine der meist eingesetzten monokularen Geräten bei unseren Kunden. Zusätzliche Eigenschaften wie die faltbaren Bügel und der unkomplizierte Transport, kombiniert mit ihrer Wasserfestigkeit, machen die Datenbrille ideal für den Einsatz in der Industrie. Die Kombination der intuitiven Benutzeroberfläche der Ubimax Frontline Lösungen mit der industriefreundlichen und ergonomisch einsetzbaren Glass Enterprise Edition bietet unseren Kunden ein gutes Benutzererlebnis.

Neben Erstanwendern wie DHL und Schnellecke Logistics setzen Kunden wie AGCO Fendt, Samsung SDS und Penny Market heute Ubimax Frontline Lösungen auf der Glass Enterprise Edition ein, um die Effizienz zu steigern und die Fehlerquote in ihren Prozessen zu reduzieren. Als Value Added Reseller bietet Ubimax alle Ubimax Frontline Lösungen auf der Glass Enterprise Edition Datenbrille an.

(Redaktion: Mulluemebet Berhanu Dilnesaw)