Visualisierung von IoT-Daten mit xInspect

2018 Baumaschinen Europa PDF

Ausgangssituation

Die Liebherr-Werk Nenzing GmbH besteht seit 1976. Auf einer Gesamtfläche von 254.000 m² sind rund 1.650 Mitarbeiter beschäftigt. Das Werk hat sich auf die Weiterentwicklung von Baumaschinen, wie Raupenkranen, Hydroseilbaggern und Spezialtiefbaugeräten, spezialisiert. Darüber hinaus spielt die Entwicklung von IT-Lösungen und Assistenzsystemen eine große Rolle für den Standort, um Prozesse auf Baustellen zu optimieren.

Geschäftliche Herausforderung

Die von Liebherr entwickelten Baumaschinen beinhalten eine Vielzahl von Sensoren, die die Geräteführer mit wichtigen Daten zum Status des Geräts versorgen. Bisher wurden die Daten nur zentral auf der Maschinensteuerung angezeigt. Die Kranfahrer mussten daher immer den Blick nach unten auf die Maschinensteuerung richten, aber gleichzeitig auch auf die Last, deren Verteilung und die gesamte Umgebung achten. Mit einer innovativen Visualisierung wichtiger Sensorinformationen per Datenbrille wurde diese Herausforderung bewältigt.

Ubimax-Lösung

Ubimax hat zur Problemlösung eine angepasste Version der Lösung xInspect entwickelt. Dazu wurde im Frontline Creator ein kundenspezifischer Workflow mithilfe des IoT-Widgets erstellt. Zu den erfassten Sensordaten gehören zum Beispiel die Neigung, die Last und die Windstärke, die auf eine Maschine wirken. Diese Informationen kommen etwa Kranfahrern zugute. Es lassen sich entweder eine oder zwei Komponenten zeitgleich anzeigen, um diese im Zusammenhang zueinander betrachten zu können. Die Datenbrillen erhalten die Sensorinformationen per MQTT über einen Maschinenhub. Die Lösung kommt auf den Modellen Glass EE und RealWear HMT-1 zum Einsatz. Darüber hinaus nutzt Liebherr das Frontline Command Center zum Verwalten von Workflows sowie zur Geräte- und Nutzeradministration.

Überzeugende Vorteile

Im Vordergrund steht der Nutzen der Lösung für den Kranfahrer, der sich mit der Einblendung der Informationen in sein Sichtfeld besser auf sein Werkzeug und seine Umgebung konzentrieren kann. Nach kurzer Eingewöhnungszeit waren die Mitarbeiter mit der Darstellung vertraut und empfanden die klare Darstellung kritischer Maschinenparameter als positiv. Im weiteren Verlauf der Zusammenarbeit plant Liebherr die Visualisierung fortlaufend gemäß den Anforderungen der Geräteführer zu optimieren, um den Einsatz der Brillen noch effizienter zu gestalten.

Wichtige Infos direkt im Blickfeld

Übertragung von Sensordaten

Kurze und intuitive Einarbeitung von Mitarbeitern

Involvierte Partner

Verwendete Hardware

Realwear HMT-1
Glass Enterprise Edition